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In unserer Pferdepension verbinden wir artgerechte Haltung mit bestmöglichen Trainingsbedingungen in Vollpension. In der Herde leben ausschließlich Stuten unterschiedlichster Rassen. Eine Fläche von 8.000 Quadratmetern mit verschiedenen Bodenbelägen steht den Pferden jederzeit zur Verfügung. Weidegang wird stundenweise und möglichst ganzjährig angeboten. Wir füttern ausschließlich Heu ad libitum. Für alle Pferde stehen ausreichend Futter- und Liegeplätze zur Verfügung.

Doris Paschke und Torsten Siems, Springe

Angebot für Pferd und Reiter / Pferdepension

Die Einsteller müssen lediglich alle paar Wochen am Wochenende/an Feiertagen an einem Tag den Trail säubern. Ansonsten können sie einfach ihr Hobby genießen und die gesamte Zeit auf dem Hof ihrem Pferd widmen.

Unser Paddocktrail bietet den Pferden ganzjährig eine Fläche von rund 8.000qm. Das ist in etwa so groß wie ein standardmäßiges Fußballfeld. Doch der Trail ist natürlich nicht ein Rechteck, sondern durch die Wege sowie verschiedenen Bereiche strukturiert und gegliedert. Alle Pferde haben ausreichend Platz und Ausweichmöglichkeiten, müssen sich im Laufe des Tages immer wieder "auf den Weg" machen. Vom Raufutter zur Tränke, dann vielleicht eine kleine Pause im Ruhebereich und anschließend geht es in die Kraftfutterstation. Ist die Weide eventuell auf? Es gibt immer wieder einen guten Grund, den Trail zu erkunden. Zwischendurch wird gedöst, gespielt, das Laub von den Bäumen geangelt, ein Sandbad genommen - viele Anreize sorgen für Bewegung und Abwechslung im "Pferdealltag". Auch die Jahreszeiten werden von den Pferden intensiv erlebt. Uns Menschen gefällt das bei Regen und Schnee vielleicht nicht immer, aber die Herde genießt es sehr, das ganze Jahr draußen zu sein. Und selbst zu entscheiden, ob sie sich unterstellen oder nicht. Das gilt für die "jungen Hüpfer" ebenso wie für die "alten Hasen" in der Gruppe. Die Herde ist momentan eine reine Stutengruppe. Diese besteht aktuell vor allem aus Voll- und Warmblütern. Dazwischen tummeln sich Freiberger, Welsh-Cob, Norweger und Irish Cob.

Auf dem Paddocktrail gibt es ganz unterschiedliche Bodenbeläge: Naturboden, Kies in unterschiedlichen Körnungen, Beton, Sand, Paddockplatten. Ein Teil des Bodens ist also befestigt, sodass die Pferde bei länger anhaltenden Regenfällen nicht gezwungen sind, im tiefen Matsch zu stehen oder zu gehen. Besitzer von unbeschlagenen Pferden müssen jedoch damit rechnen, dass die Umstellung auf die verschiedenen Bodenbeläge einige Wochen oder Monate dauern kann. Das ist abhängig von der bisherigen Haltungsform und der Hufbeschaffenheit. Das zeitweise Tragen von Hufschuhen kann deshalb gerade am Anfang sinnvoll sein.

 

 

 

Apropos Beschlag: In der Herde gibt es mit Eisen und Kunststoff (an zwei und vier Hufen) beschlagene Pferde ebenso wie Barhufer. Viele haben die Sorge, dass durch die beschlagenen Pferde ein höheres Verletzungsrisiko besteht. Das konnten wir jedoch in keinster Weise feststellen. Durch das weitläufige Gelände gibt es immer Ausweichmöglichkeiten und insgesamt ist die Herde durch das Haltungskonzept des Paddocktrails sehr entspannt.

 

Wir füttern Heu ad libitum, also Heu „satt“. Die Pferde haben immer Zugang zu den Heuraufen, auch während der Weidezeiten. Wir achten auf pferdegerechtes Heu mit einem hohen Struktur- und niedrigen Fruktangehalt. Die Heuqualität wird regelmäßig in einem Fachlabor überprüft. Es gibt einen befestigten und überdachten Raufutterbereich (mit zwei offenen Heuraufen) im oberen Teil des Trails. Eine weitere überdachte, offene Heuraufe steht am anderen Ende des Paddocktrails.

Durch zwei beheizbare Tränken ist gewährleistet, dass die Pferde auch im Winter immer Zugang zu frischem Wasser haben. In der frostfreien Zeit gibt es zusätzlich eine Trogtränke.

Zum Dösen und Schlafen stehen der Herde zwei Liegehallen mit je zwei Zugängen zur Verfügung. Diese sind mit einer Mischung aus Frischkompost und Siebgut (feine Holzhackschnitzel) eingestreut, die bei Bedarf erneuert bzw. aufgefüllt wird. Die Pferde haben die Liegefläche von Anfang an sehr gut angenommen. Die „Matratze“ scheint ihnen zu gefallen. Ebenso wie alle anderen Bereiche des Paddocktrails werden die Liegehallen regelmäßig gesäubert.

Ein Sandplatz lädt zum Wälzen und zur Fellpflege ein. Einige Herdenmitglieder nutzen den Sandbereich zudem gern für ein Mittagsschläfchen.

Die Versorgung mit Kraft- und Mineralfutter erfolgt über einen computergesteuerten Automaten des Herstellers HIT. Hier kann sich jedes Pferd den individuellen Bedarf in kleinen, verträglichen Portionen über 24 Stunden verteilt abholen. Die Pferde tragen ein Halsband mit Transponder und der Automat registriert, welches Pferd sich in der Station befindet. Als Kraftfutter kann zwischen Hafer und gequetschter Gerste gewählt werden. Das Mineralfutter in Pelletform ist auf die Heu ad libitum-Fütterung abgestimmt. Natürlich kann jeder Pferdehalter selbst entscheiden, ob sein Pferd den Automaten benutzen soll oder nicht. Einige Pferde in der Herde bekommen beispielsweise gar kein Kraftfutter, andere erhalten spezielle Kräutermischungen für den Stoffwechsel etc. Eine individuelle Fütterung durch den Besitzer ist immer möglich, sie muss aber außerhalb des Trails erfolgen. Das beugt Streitereien und Futterneid in der Herde vor. Wir bitten deshalb alle, diese Regel zu respektieren.

Wir bieten ganzjährig stundenweise (ca. ein bis vier Stunden, je nach Jahreszeit und Bewuchs) Weidegang an. Damit entfällt das An- und Abweiden, da der Stoffwechsel an die Aufnahme von frischem Gras gewöhnt ist. Die Weide grenzt direkt an den Trail und der Eingang bleibt während der Weidezeit auf. So ist jederzeit der Zugang zu Wasser, Heu und allen anderen Bereichen möglich. Die Weide wird nach der Plocher-Methode (www.einstreu-für-pferde.de/weidepflege-bodensanierung-mulcher) ohne künstlichen Dünger gepflegt. Wir haben das Ziel, die Weide in den nächsten Jahren durch Nachsaat pferdegerechter Grassorten magerer und abwechslungsreicher zu gestalten.

Überall auf dem Trail gibt es Bäume und Büsche (zum Beispiel Birken, Weiden, Weißdorn und Wildrosen), die gern von den Pferden beknabbert werden. Regelmäßig legen wir zusätzlich kleine Stämme und Äste auf den Trail, die zum Spielen animieren und genussvoll verzehrt werden. Die größeren Bäume werden zudem als Schutz vor Sonne, Regen und Insekten genutzt.

Direkt neben dem Raufutterbereich ist die Eingewöhnungsbox, wo „Neuankömmlinge“ erste Kontakte zur Herde knüpfen und alle sich beschnuppern können. Diese und weitere Boxen kommen bei Bedarf außerdem im Krankheitsfall zum Einsatz.

 

 

Unsere Trainingsmöglichkeiten

Der Reitplatz mit Flutlichtanlage ist 30x36m groß und mit einer Sand-Siebgut-Tretschicht gefüllt, in der die Hufe nicht zu tief einsinken. Die 15x30m große, beleuchtete Halle mit Beregnungsanlage ist mit dem gleichen Bodenbelag ausgestattet. Zusätzlich kann die 600m lange Ovalbahn mit Naturboden genutzt werden. Zum Ausreiten laden die vielen Feldwege und der ganz in der Nähe liegende Deister ein. 

Reitunterricht, Beritt und pferdegerechtes Training wird auf dem Hof angeboten.

 

Die vorhandenen Trainingsmaterialien (Springhindernisse, Cavaletti, Dualgassen, Pylonen etc.) können von allen Einstellern genutzt werden. Wenn Einsteller eigene Materialien mitbringen möchten, können sie im Container neben dem Reitplatz gelagert werden, sofern die gesamte Stallgemeinschaft diese dann nutzen dürfen. Wir setzen einen pfleglichen und verantwortungsbewussten Umgang mit den Sachen voraus. Wenn mal etwas kaputt geht, sollte es selbstverständlich sein, dass der Verursacher den Schaden meldet und für Ersatz sorgt.


   

 

Gerne organisieren wir Kurse und Seminare „rund ums Pferd“ bei uns. Wir freuen uns jederzeit über Ideen und Anregungen der Einsteller und über frühzeitige Absprache, um alles in Ruhe planen zu können. Gastreiter können ihr Pferd gegen Gebühr auf dem Hof unterbringen.  Informationen und Termine über unsere Seminare, Workshops und Vorträge...

 

 

 

Annehmlichkeiten für den Reiter

Jeder Einsteller bekommt einen eigenen Schrank mit Sattelhalter und kann einen Deckenhalter nutzen. Am überdachten Putzplatz gibt es eine kleine „Küchenecke“ mit Wasserkocher, Tassen etc. Am Eingang zum Putzplatz ist der Waschplatz, der außerhalb der Frostperiode zur Verfügung steht. Nur wenige Schritte entfernt liegt die Toilette und dort kann Leitungswasser auch bei frostigen Temperaturen geholt werden.
 

 

 

 

Sehr beliebt ist der gemütliche, beheizbare und modern eingerichtete Massageraum. Dort bieten Gesundheitspraktiker regelmäßig Massagen und Behandlungen gegen Gebühr an. Sie möchten Ihren eigenen Therapeuten kommen lassen? Kein Problem, der Raum wird stundenweise von uns vermietet.

Um sich selbst fit zu halten bieten wir ein effektives Faszientraining in Kursen und Workshops an. So können sich Pferd und Reiter gleichermaßen vorbereiten.

 

 

Unser Angebot Im alten Lande 7: 

 

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